Viel Einspeisung am Mittag
Die Anlage liefert mittags deutlich mehr, als das Haus verbraucht, und der Überschuss geht für wenig Geld ins Netz.
Ein Speicher bringt den Solarstrom vom Mittag in den Abend. Ob er sich für Sie lohnt und wie groß er sein sollte, hängt an Ihrem Verbrauch und an der vorhandenen Anlage. Das rechnen wir vorher mit Ihnen durch.
In den meisten Fällen ja. Für bestehende Anlagen gibt es zwei Wege: Ein AC-gekoppelter Speicher bringt einen eigenen Wechselrichter mit und wird hinter dem vorhandenen Wechselrichter an das Hausnetz angeschlossen. Das funktioniert unabhängig davon, wie alt die Solaranlage ist. Ein DC-gekoppelter Speicher hängt direkt am Wechselrichter der Anlage; das setzt einen passenden Hybrid-Wechselrichter voraus.
Welcher Weg bei Ihnen der bessere ist, entscheiden Wechselrichter, Zählerschrank und Platz. Wir sehen uns das vor Ort an und sagen Ihnen, was sinnvoll ist.
Ein Speicher lohnt sich umso mehr, je mehr Solarstrom mittags übrig ist und je mehr Strom abends gebraucht wird. Diese Situationen sprechen dafür:
Die Anlage liefert mittags deutlich mehr, als das Haus verbraucht, und der Überschuss geht für wenig Geld ins Netz.
Kochen, Waschen, Licht und Unterhaltung fallen in die Stunden, in denen die Anlage nichts mehr liefert.
Ein E-Auto, das abends lädt, oder eine neue elektrische Heizung erhöhen den Bedarf nach Sonnenuntergang.
Nach 20 Jahren endet die feste Vergütung. Eingespeister Strom bringt danach deutlich weniger, selbst genutzter Strom wird wichtiger.
Für Anlagen ab dem 25. Februar 2025 ist die Einspeisung begrenzt. Ein Speicher nimmt auf, was sonst abgeregelt würde.
Wer bei Stromausfall versorgt sein möchte, braucht einen Speicher mit Notstrom- oder Ersatzstromfunktion.
Die EEG-Vergütung wird für 20 Jahre gezahlt, zuzüglich des Jahres der Inbetriebnahme. Viele Anlagen aus den 2000er-Jahren haben dieses Ende bereits erreicht oder erreichen es bald. Danach wird eingespeister Strom deutlich niedriger vergütet.
Für diese Anlagen ist ein Speicher oft die sinnvollste Erweiterung: Der Strom bleibt im Haus, statt für wenig Geld ins Netz zu gehen. Wichtig ist dabei ein Blick auf Wechselrichter und Zählerschrank der alten Anlage. Beides ist nach 20 Jahren häufig ohnehin zu erneuern, dann bietet sich ein Hybrid-Wechselrichter mit Speicheranschluss an.
Ja, zweimal:
Mobile Powerstations müssen nicht registriert werden, fest installierte Heimspeicher schon.
Bei Netzausfall versorgt der Speicher eine eigene Steckdose am Wechselrichter oder Speicher. Das reicht für Kühlschrank, Router oder Ladegeräte, nicht für das ganze Haus.
Eine Umschalteinrichtung trennt das Haus vom Netz, und der Speicher versorgt ausgewählte Stromkreise oder das ganze Haus. Das braucht einen passenden Wechselrichter und Arbeiten im Zählerschrank.
Wird eine bestehende Anlage nach dem 1. Januar 2023 um einen Batteriespeicher ergänzt, fällt beim Kauf einschließlich Installation keine Umsatzsteuer an, sofern die Voraussetzungen des Nullsteuersatzes vorliegen.
Neue Anlagen unter 100 kW dürfen bis zum Einbau eines intelligenten Messsystems mit Steuerbox höchstens 60 % ihrer Leistung einspeisen. Ein Speicher kann den Teil der Mittagsspitze aufnehmen, der sonst abgeregelt würde.
Ein Speicher versorgt das Haus bei einem Netzausfall nicht automatisch. Dafür brauchen Speicher und Wechselrichter eine Notstrom- oder Ersatzstromfunktion, und die Installation muss dafür ausgelegt sein. Wenn Ihnen das wichtig ist, planen wir es von Anfang an mit ein.
Ein zu großer Speicher wird im Winter nicht voll, ein zu kleiner ist im Sommer mittags schon voll. Wir werten Ihren Verbrauch über den Tag aus und legen Kapazität und Leistung danach aus.
Stand September 2026. Die Hinweise ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung. Mehr zum Solarspitzengesetz und weitere Themen im Ratgeber.
Ja. Beim Netzbetreiber vor dem Anschluss und im Marktstammdatenregister innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme. Die Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir.
Oft ja, weil der Strom nach dem Ende der Vergütung im Haus mehr wert ist als im Netz. Ob es sich rechnet, hängt von Verbrauch, Anlagengröße und Zustand von Wechselrichter und Zählerschrank ab.
Mit einem AC-gekoppelten Speicher geht das bei fast jeder Anlage, weil er einen eigenen Wechselrichter mitbringt. Ob Zählerschrank und Platz passen, prüfen wir vor Ort.
Das hängt davon ab, wie viel Strom Sie abends und nachts brauchen und wie viel Ihre Anlage mittags übrig hat. Wir rechnen das mit Ihren Verbrauchsdaten durch, bevor Sie sich entscheiden.
Bei vielen Systemen ja, wenn der Hersteller Erweiterungsmodule anbietet und Wechselrichter und Anschlüsse dafür ausgelegt sind. Das berücksichtigen wir schon bei der Auswahl.
Wir empfehlen eine regelmäßige Prüfung: Anschlüsse, Lade- und Entladeverhalten und Software-Updates. Diese Wartung übernehmen wir.
Das hängt von Zellchemie, Nutzung und Hersteller ab. Die Hersteller geben Garantien auf eine Mindestkapazität über eine bestimmte Zeit oder Zahl an Ladezyklen; wir zeigen Ihnen die Bedingungen im Datenblatt.
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben in zwei Minuten: Dach, Verbrauch, Speicher oder Wallbox. Wir melden uns und vereinbaren einen Termin vor Ort. Kostenlos und unverbindlich.
Büro Montag bis Freitag von 08:00 bis 13:30 Uhr. Bei Störungen an Ihrer Anlage erreichen Sie unseren Bereitschaftsdienst rund um die Uhr.